Lawrence Pilut, einst begehrter Verteidiger mit NHL-Erfahrung bei den Buffalo Sabres und Schlüsselspieler beim Lausanne HC, sah seine Karriere durch zwei Achillessehnen-Risse (2024) und eine Schulter-OP jäh unterbrochen. Nach einer starken Saison 2023/24 (12 Punkte in 12 Spielen, Finale gegen die ZSC Lions) wurde er vom Verletzungspech eingeholt – und verpasste fast die gesamte Saison 2024/25. Ohne Vertrag in Lausanne fand er in Rapperswil eine neue Chance, doch schon im vierten Spiel folgte der nächste Rückschlag: Schulterverletzung. Die Geschichte eines Spielers, der sich vom Wunschkandidaten zum Langzeitverletzten wieder hochkämpft.
Piluts mentale Stärke 18 Monate ohne Spielpraxis, unzählige Stunden im Kraftraum und Physiotherapie – Piluts Alltag besteht aus Disziplin, Geduld und mentaler Arbeit. «Man kann nichts kontrollieren, was passiert ist oder passieren wird. Das Einzige, was zählt, ist der Moment», sagt er. Mit Visualisierungstechniken, Meditation und Morgenroutinen trainiert er nicht nur seinen Körper, sondern auch seinen Geist. Sein Ziel: «Wenn ich zurückkomme, soll nichts mehr schiefgehen.» Trotz Rückschlägen bleibt er positiv und lösungsorientiert: eine Einstellung, die ihn zum Vorbild für Teamkollegen macht.
An seiner Seite: Ehefrau Linnea, seit der Teenager-Zeit seine größte Unterstützerin. «Wenn er nicht spielen kann, geht es ihm schlecht – dann geht es mir schlecht», sagt sie. Doch statt in Selbstmitleid zu versinken, nutzt Pilut die Zeit, um an seiner Persönlichkeit zu wachsen. «Wir behandeln andere so, wie wir behandelt werden wollen“, beschreibt er die Dynamik mit Linnea. Auch in Rapperswil fühlt er sich wie zu Hause: «Die Jungs sind unglaublich, die Stimmung im Team gibt mir Kraft.» Sein akribisches Arbeiten – ob im Kraftraum oder bei der Analyse von Spielsituationen – macht ihn zum «Wunsch-Import» für Trainer und Mitspieler.
Mit 30 Jahren steht Pilut vor der vielleicht größten Herausforderung seiner Karriere. Doch statt sich von Verletzungen bremsen zu lassen, nutzt er die Zeit für körperliche und mentale Optimierung. Sein tägliches Training mit Physiotherapeut und Athletiktrainer zeigt: Pilut will nicht nur zurück – er will stärker zurückkommen. Die Lakers setzen auf ihn, denn seine Präsenz auf und neben dem Eis stabilisiert das Team. «Er liest das Spiel perfekt und gibt den Jungs Sicherheit“, sagt ein Mitspieler. Jetzt geht es darum, nachhaltig gesund zu werden, um endlich wieder das zu tun, was ihn ausmacht: «Da draussen zu sein und Eishockey zu spielen. Das ist mein glücklicher Ort.»
In unserem Porträt erfährst du:
Wie Lawrence Pilut vom NHL-Profi und Lausanne-Star zum Langzeitverletzten wurde und warum er nie aufgab
Welche mentalem Strategien (Visualisierung, Meditation, Routinen) ihm helfen, Rückschläge in Motivation umzuwandeln
Warum seine Ehefrau Linnea und das Team der Lakers entscheidend für sein Comeback sind
Wie er Verletzungen als Chance nutzt, um körperlich und mental stärker zurückzukehren
Was sein tägliches Training mit Physios und Trainern ausmacht und warum er jetzt besser auf seinen Körper hört
Warum Rapperswil für ihn mehr als ein Club ist und wie er trotz Verletzung das Team prägt
Ein Porträt über Durchhaltevermögen, mentale Stärke und den Willen, immer wieder aufzustehen. Jetzt den vollständigen Beitrag anschauen und erleben, wie Lawrence Pilut sich vom Verletzungspech zurück an die Spitze kämpft – mit Disziplin, Herz und einem unerschütterlichen Glauben an sich selbst.
Schau dir den Beitrag am 29. Januar nach dem Studiospiel auf MySports Eins an oder bereits jetzt in der MySports App (mit Abo).