Robin Meyer hat einen ungewöhnlichen Weg in die National League genommen. Mit 25 Jahren gilt er als Spätzünder – kein Junioren-Nationalspieler, kein direkter Durchmarsch. Stattdessen der Umweg über die Swiss League, wo er letzte Saison mit fast 60 Einsätzen und dem Titel für den EHC Visp glänzte. Jetzt steht er bei den SCL Tigers zwischen den Pfosten und will sich als feste Grösse etablieren.
Mit einem Zwei-Jahres-Vertrag wagt Meyer den Schritt zurück in die höchste Liga. In Langnau bildet er zusammen mit Luca Bolzhausen ein Torhüter-Duo, das auf gegenseitige Unterstützung setzt. Konkurrenzkampf? Fehlanzeige. Wer im Training überzeugt, spielt, ein Prinzip, das Meyer schätzt und kennt.
1,90 Meter gross, mental gefestigt und technisch sauber: Meyer bringt die besten Voraussetzungen mit. Unter Coach William Rahm arbeitet er an den Feinheiten, um ein moderner Goalie zu werden. Für einen kühlen Kopf setzt Meyer bei jedem Unterbruch mit Hilfe seiner Trinkflasche auf einen Schwall Wasser ins Gesicht – ein Reset für den Kopf.
Nach ersten Einsätzen bei den SC Rapperswil-Jona Lakers und Ausleihen in die Swiss League folgte der bewusste Schritt zu Visp. Dort wurde Meyer zur Nummer 1 und führte das Team zum Titel. Sein Ziel war aber immer klar: zurück in die National League – nicht als Ergänzung, sondern als Leistungsträger.
Abseits des Eises findet Meyer Ruhe bei seiner Familie und auf dem Golfplatz. Seine Wurzeln liegen in Zug, wo er als Kind auf dem Street-Hockey-Feld begann. Heute lebt er seinen Traum als Profi mit dem Credo: mit jedem Spiel besser werden.
Die National League ist schneller, präziser und professioneller. Meyer weiss: Der Weg ist noch nicht zu Ende. Er hat gerade erst begonnen.
In unserem exklusiven Porträt über Robin Meyer und die SCL Tigers erfährst du:
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